26. August 2008

Very British


war das letzte Wochenende.




Freitag mittags fuhren wir mit dem Bus nach Paderborn zum Flughafen. Von dort ging es mit Air Berlin nach London Stansted und weiter mit dem Bus in unsere Partnerstadt Sudbury (1 Std. Fahrtzeit). Nach der Begrüßung durch unsere Gastfamilien gab es einen kleinen Umtrunk und dann ging's nach Hause. Der Abend wurde in den Familien verbracht.



Wir hatten sehr viel Glück, gleichaltrige Gasteltern Christine und John, 1 Mädchen, Vicky, in der Familie, zwar etwas jünger als meine beiden, aber sie verstanden sich auf Anhieb und hatten unheimlich viel Spaß. Die andere Tochter, Lizzy, hatte ein Hockeytraining über das Wochenende und kam erst Sonntags nachmittags wieder. Der Opa, John, war auch zu Besuch und, zu meiner Freude war auch noch ein Franzose, Benjamin, zu Gast in der Familie, der aus der französischen Partnerstadt von Sudbury kam um für 14 Tage sein Englisch aufzupolieren. Somit war das Haus ziemlich gefüllt, aber es war herrlich international und alles in allem locker.


Wir verstanden uns super gut, haben viel erzählt und gelacht. Es war toll!

Auch das Essen war sehr lecker.

Am Samstag machte die ganze Gruppe einen Ausflug zur östlichen Küste, nach Thorpeness.








Nach einer Bootstour, bei der sich die Mädels und ein Junge von Benjamin (dem Franzosen) über den See rudern ließen, wanderten wir am Meer südlich bis Aldeborough.











Die Sonne schien, es war ein wunderschöner Sommertag. Dort angekommen gab es Fish and Chips. Yammi yammi! Allerdings sind die nicht mehr original in Zeitungspapier eingewickelt, sondern in einer Papiertüte.









Gut gestärkt hatten wir noch Zeit für etwas Shopping in dem netten Küstenstädtchen.





Gegen Abend kamen wir dann etwas müde wieder in Sudbury an. Nach einem leckeren Abendessen, gekocht vom Hausherrn, saßen wir noch lange bei Wein und so zusammen.


Die Messe am Sonntag ließen wir ausfallen (war auch nicht verpflichtend) und schliefen erstmal richtig aus. Da es ziemlich regnete bot sich nur ein kleiner Stadtbummel an, einige Geschäfte waren geöffnet. So konnten die Kinder ihr Geld für Mitbringsel für ihren daheimgebliebenen Bruder und Papa loswerden.


Nachmittags stand Hog Rost auf dem Plan, was Spanferkel-Essen ist. Wir trafen uns an einem Landhaus, inzwischen war auch wieder herrlicher Sonnenschein, und die Gastfamilien brachten Salate, Desserts und Kuchen mit. Nach dem Futtern gab es ein Quiz und "Flaggen-Suche" für die Kinder und man hatte Gelegenheit sich mit anderen Gästen und Gastgebern über den Aufenthalt auszutauschen. Es war ein sehr nettes Zusammentreffen.


Montag hieß es früh aufstehen, denn um 8 h fuhr der Bus dann schon wieder Richtung Flughafen. Schnell noch ein Gruppenfoto, Verabschiedungen und los. Das einchecken in Stansted ging schnell, obwohl Streik angesagt war. Wir genossen das Shoppen und gucken auf dem Flughafen bevor wir zum boarding gingen. Und dort saßen wir dann 3 Std. fest. Aus unerfindlichen Gründen hat Air Berlin alle Flüge verpätet. Eine sinnlose Zeit, die wir besser morgens in den Familien verbracht hätten.





Aber irgendwie ging auch die rum und Flug und Bustransfer nach Hause verliefen dann ohne weitere Probleme. Leider kamen wir dann nicht wie geplant nachmittags um 15 h an, sondern erst nach 18h.
Aber der Blick aus dem Flugzeug war schon toll:



Entgegen meinen Erwartung war es ein wirklich toller Aufenthalt in England. Wir haben neue Freundschaften geschlossen, Christine näht ebenso gerne wie ich und unsere kids hatten viel Spaß miteinander. Eine super Voraussetzung für den Gegenbesuch nächstes Jahr, worauf ich mich schon sehr freue.

Kommentare:

  1. Wow! That looks like a really nice weekend-trip! Did your guest-family enjoy the presents you made? :-)

    Du machst mir aber Mut mit dem AirBerlin-Flug! Mir blüht das nächste Woche... und ich hasse Flughäfen ;-)

    Liebe Grüße, Vanessa

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  2. Ja, die Mädchen fanden die Täschchen ganz toll.
    Keine Sorge mit dem Flug wird's schon klappen. Es muß ja nicht immer Verspätungen geben (ist ja nicht die Bahn, hihihi).
    LG Gabi

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