29. Dezember 2010

Im Museum

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Endlich haben wir es geschafft, nach Essen ins Folkwang Museum zu fahren.
Trotz des widrigen Wetters wagten wir diesen Ausflug.
Die 3-stündige Zugfahrt mit 2-maligem Umsteigen verlief reibungslos, alle Züge waren pünktlich.

Die Schlange vor der Ausstellung war zum Glück auch nur kurz und so kamen wir schnell rein.


Ein schnelles Foto mit Kindern und Christina, Felix' Patentante.


Die Ausstellung zieht sich durch 13 Räume, nach Themen angeordnet. Leider darf man nicht fotografieren, ich habe extra gefragt :-(

Von einigen Gemälden war ich sehr überrascht, z.B. von Gustave Caillebottes "Straße in Paris,...". Das Bild ist riesengroß und wirkt total plastisch. Einige "getupfte" pastellige Bilder z.B. von Paul Signac haben mir nicht gefallen, ebenso die düsteren.
Faszinierend fand ich die vielen Fotos, die den Abriß des mittelalterlichen Paris zeigen. Wahnsinn, das muß eine enorme Baustelle gewesen sein. Ebenso der Bau der Metro und der Sacre Coeur.

Im Nachhinein fühle ich mich doch etwas durch die Ausstellung gehetzt, ich hätte gerne öfter länger vor dem einen oder anderen Bild verweilt. Sicher wäre ein Audioguide auch nicht schlecht gewesen.

Das für mich schönste Bild hing im letzten Raum. Wohl eher unbedeutend, denn ich habe jetzt im Nachhinein auch kaum etwas darüber im Internet entdecken können. Auch im Museumsshop gab es es nicht als Postkarte oder Druck. Aber ich finde es toll:

Von Maxime Maufra
Nächtlicher Zauber der Weltausstellung
(Quelle: Mosaik)


Das Bild ist .... toll!!!!!!

Das Foto habe ich aus einem Artikel der Zeitung Mosaik.
Diesen Artikel finde ich übrigens auch sehr gut.

Nach dem Besuch der Ausstellung haben wir uns im Museumscafé gestärkt und haben dann noch einen kurzen Abstecher in die Fußgängerzone von Essen gemacht. Kurz vor 18 h mußten wir auch schon wieder die Rückfahrt antreten, denn man weiß ja nie, was dem Zugverkehr so einfällt. Aber wieder lief alles glatt und wir waren pünktlich wieder zu Hause.

Ach ja, ... eigentlich würde ich gerne nochmal hinfahren und mir die Ausstellung ansehen. Aber so geht es mir oft, daß ich alles nochmal mit dem 2. Blick betrachten möchte.

Kommentare:

  1. Vielleicht dann im Frühling, mit Treffen?

    Wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    LG Ingrid

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  2. Die Sonderausstellung "Bilder einer Metropole" läuft nur noch bis Ende Januar 2011. Da gilt es dann schnell noch einmal hinzufahren. Übrigens: ein Audioguide ist grundsätzlich nicht verkehrt.

    myRegioGuide

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  3. Du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen. Man muss sich für das Folkwang und die Ausstellung Zeit nehmen. Nur meistens ist die Stimmung nicht danach, weil sich am Infopoint die nächsten Besucher einfinden.

    Viele liebe Grüße

    EN-Mosaik

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