31. August 2010

Geschenke #3


Bei der HS mache ich jetzt schon im 3. Jahr bei der Patchwork-Geburtstagsliste mit. Viola hatte für ihren Geburtstag einen ganz besonderen Stoffwunsch, den wir ihr als Gruppe -ohne ihr Wissen- sehr gerne erfüllt haben.

Damit sie nichts merkt, schickte jede Teilnehmerin ihr dennoch ein Päckchen mit anderm Inhalt, als es ihrem Wunsch entsprach. Viola wird darüber sicher in ihrem Blog berichten. Wie gerne hätte ich beim Auspacken der vielen Überraschungspäckchen Violas Gesicht gesehen.

Ich schickte ihr, statt gruseligem Stoff, einen kleinen gestickten Schlüsselanhänger.


Es ist eine In-The-Hoop Datei von Gretelies.
Soo niedlich und schnell zu machen. Wie konnte ich so lange darauf verzichten?


30. August 2010

Geschenke #2


Anfang August hat mein Onkel seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zu dem Anlaß habe ich ihm 2 Tischsets genäht, eins für ihn und eins für meine Tante.

Da zum Kaffe auch immer was Süßes gehört, kam hier auch erstmals mein gut gehüteter Pralinenstoff zum Einsatz.


Abgesteppt sind sie mit King Tut Quilt-Verlaufsgarn mit einem schönen Zierstich meiner neuen Janome. Auch die Nähte-die Maschine näht einfach super.


Als ich die Tischsets meiner Mutter zeigte, hätte sie sie am liebsten selbst behalten. Ich glaube, da muß ich irgendwann nochmal welche nähen, lach.

29. August 2010

Geschenke #1


In den nächsten Posts zeige ich euch alles, was ich in den letzten Wochen genäht habe.

Den Anfang machen die Geschenke für unsere England-Gastgeber.

Die beiden Töchter bekamen Kissen. Lizzie ist sehr sportlich, mag rosa überhaupt nicht und vom Typ her burschikos. Sie bekam ein Kissen mit ihrem Namen und einem aufgestickten Fifa-Fußball-Freebie vom Stickbär. Die Schrift habe ich von hier, ich habe mir dort ein Pack mit verschiedenen Schriften gekauft.


Vicky ist ein typisches Mädchen, liebt rosa, Zöpfe, allerlei Kitsch und Klüngel. Das Kissen hätte ich noch endlos betüddeln können, leider habe ich immer noch keine Bommelborte, die hätte so gut gepaßt! So mußten Zackenlitze und Webband reichen. Das Stickmuster ist Millie und war mal ein Freebie oder eine Zugabe von hier.


Beide Kinder haben sich total gefreut und die Kissen nicht mehr aus der Hand gegeben!

Christine bekam eine Machwerk-Tasche als Kulturbeutel, gefüllt mit Weleda Wildrose-Produkten. Der Außenstoff ist von meinem Fat-Quarter Päckchen, das ich mir im Mai aus Frankreich mitgebracht habe, der Innenstoff ein Ikea Stoff, der schon sehr gut abgelagert ist.




Und dazu bekam sie noch eine Tilda-Badedame,


und ein Tilda-Strandhaus



da sie in der Gästetoilette ihren "Kleinen Strand" hat.



Für John, ihren Mann gab es nichts Genähtes. Er bekam deutschen Weißwein :p


28. August 2010

Shopping in England

In London haben wir ja schon einiges eingekauft, was aber eher Souvenir-Artikel waren (Taschen, Kappe, Sweat-Shirt und Jacke, usw.)
Stoffe habe ich leider keine gefunden. Bei Liberty waren sie mir wirklich zu teuer und andere Geschäfte habe ich nicht entdeckt.

Im Norden Englands gab es Geschäfte, eins schöner als das andere. Nicht wie bei uns, jede Stadt gleich, aneinandergereihte Kaufhausketten. Die Städte in England (zumindest die, die ich bei unserem Aufenthalt gesehen habe) sind voll mit kleinen niedlichen Lädchen.

Nur Stoff- und Patchworkmäßig habe ich fast nichts gefunden.

Gerne wäre ich zur Lavendel Farm nach King's Lynn gefahren. Sie wäre nur knapp 2 Std. Autofahrt von Sudbury entfernt gewesen, aber leider war es Christine zu weit. Zum Glück habe ich die Produkte dann aber bei dem Scheunenverkauf gefunden. Christine hatte mir letztes Jahr Duschgel und Creme geschenkte, der Duft ist einfach fantastisch. Guckt aber mal auf die Seite von Norfolk-Lavender, sieht das nicht toll aus?


Diesen Lippenstift konnte ich einfach nicht liegen lassen, bei dieser Verpackung!


ein dickes Backbuch für Muffins & Co. Viele tolle Varianten, ich freue mich schon auf's Backen. Einen passenden Muffin-Ständer bekomme ich dann noch aus England mitgebracht, wenn der Städtepartnerschafts-Austausch ist.



Auch die Derwent-Stifte habe ich gefunden. Allerdings waren sie nicht günstiger als in Deutschland.
Nein, ich gehe nicht unter die Maler oder Zeichner. Ich habe etwas Neues angefangen, aber davon berichte ich erst in den nächsten Tagen.


Wie schon gesagt, waren Stoffe schwer zu bekommen. Ein paar Fatquarter habe ich dennoch ergattert


Auch die Auswahl Patchwork-Zeitungen und Näh- oder Patchwork Büchern war sehr enttäuschend. Ich habe wirklich in JEDEM Zeitschriften- und Buchhandel geguckt, an dem wir vorbeigekommen sind. Bei WH Smith war gar nichts, am letzten Tag ein einem ganz kleinen Tabaklädchen fand ich dann diese beiden Quitmagazine, die sich dann aber als amerikanische herausstellten :-o


Diese beiden Hefte nahm ich noch mit, vor allem die Country Homes ist wunderschön und hat tolle Berichte.


Beim Durchblättern eines Magazins bei WH Smith stieß ich auf eine Anzeige, daß sie exclusiv ab 19. August ein Quilting Sonderheft herausbringen. Leider war es in keinem ihrer Läden zu bekommen. Wieder zu Hause habe ich etwas gegoogelt und es mir bestellt. Schon nach 2 Tagen war die Lieferung da:



Und guckt mal, was ich darin entdeckt habe, unseren "Clownstoff", verarbeitet zu einer Decke. Sieht gar nicht mal so schlecht aus, finde ich.


Und schließlich habe ich mir auch noch etwas Deko mitgenommen, ein Herz. Es wirkt hier klein, ist aber knapp 30x30 cm groß. Seinen endgültigen Platz hat es noch nicht bekommen, vermutlich wird es im Eingangsbereich hängen.


Einiges an Klamotten haben wir auch noch eingekauft, Schuhe, Hemd und Shirts von Animal, dem angesagten englischen Label (im Sale).

Mein Fazit: in England kann man wunderbar einkaufen. Es macht super viel Spaß durch die Städte zu laufen und in den Geschäften zu stöbern. Außerdem ist vieles total günstig.

Nur Näh- und Patchworkzubehör muß man suchen - vielleicht waren wir aber auch nicht in der richtigen Region.


Urlaub in England


Mit dem Zug ging es also weiter von London nach Sudbury, in unsere englische Partnerstadt in Suffolk. Beim Fahrtkartenkauf am Bahnhof sagte man uns, daß wir nach dem Umsteigen in Marks Tey nicht mit dem Zug weiterfahren könnten, sondern daß dann ein Bus nach Sudbury fahre. Erst nachher erfuhren wir, daß es am Vortag einen schweren Zugunfall mit einem Tanklaster auf der Strecke gegeben hatte.

Wir meisterten das Umsteigen vorbildlich und trafen dann etwas verspätet in Sudbury ein. Christine holte uns ab. Bei ihrer Familie wollten wir nun 5 Tage Ferien verbringen. Bereits vor 2 Jahren waren wir Gast bei ihnen und sie letztes Jahr bei uns, im Rahmen der Städtepartnerschaft. Daraus ist eine herzliche Freundschaft entstanden und da wir dieses Jahr am Städte-Austausch nicht teilnehmen können, lud uns Christine privat ein.

Wir freuten uns alle sehr, uns wiederzusehen. Die Kinder verstehen sich super, und 5 Tage englisches Familienleben mitzubekommen ist eine ganz besondere Erfahrung.

Wir machten Einkaufstouren in Sudbury, Levenham, in einem Scheunenverkauf und in Bury St. Edmunds.
Dort gibt es einen Süßwarenladen, der mich irgendwie an die Waltons erinnert hat.





Wir waren im Schwimmbad in Colchester (wo die meisten Erwachsene nicht mit den Kindern ins Wasser gingen, sondern komplett angezogen (!!!) auf Stühlen saßen,



wo die Kinder klettern konnten














und froh waren, wenn sie es geschafft hatten und wieder unten waren :-)




anschließend ging es auf die Wasser-Rodelbahn


Am Sonntag konnten wir an einem Grillnachmittag der Town-Twinning-Association (in Sudbury ist die Städtepartnerschaft über diesen Verein geregelt) teilnehmen.

Extra Beflaggung uns zu Ehren :-)





Eintreffen der Mitglieder


Zum Nachtisch Crumble


und Lemon Tarte mit Meringue


Losverkäuferin ... und


... glückliche Gewinner



Und natürlich gab's auch einen Besuch in einem traditionellen Fish and Chips Restaurant *yummy*



Jeder Tag war erlebnisreich und schön und wir haben es sehr bedauert, daß wir am Dienstag schon wieder von Stansted nach Paderborn fliegen mußten.


Im nächsten Post zeige ich euch meine Einkäufe.

25. August 2010

2 Tage in London #2


Tag 2 in London begann mit einem minimalistischen Hotelfrühstück, aber da wir sowieso nur "süß" essen, war es ganz o.k. Wir mußten schon früh los, da ich vorher im Internet Tickets für Madame Tussaud's Wachsfiguren Kabinett gebucht hatte. Man bucht eine bestimmte Eintrittszeit und darf dann an der langen Schlange vorbei durch den Priority Access. In Verbindung mit einer Fahrt im London Eye waren die Karten sogar wesentlich günstiger als vor Ort.

Also wieder ab in die Underground und zur Baker Street gefahren.



Wir bekamen am Eingang von Madame Tussaud's auch die Tickets für das London Eye ausgehändigt, aber dazu später. Ohne Schlange zu stehen kamen wir ganz schnell rein.

Die ersten Figuren waren Filmstars. Vor allem Stars aus Eclipse, Harry Potter und High School Musical waren die Magneten der Teenies. Ich habe dann eher die fotografiert, die ich kenne, hihi.

Daaa sind die ganzen Oscars:
Superman, Sean Connery (der heute übrigens seinen 80. Geburtstag feiert - unglaublich), Alfred Hitchcock, Helen Mirren, Arni und Whoopy Goldberg



Jean Paul Gaultier


Frage: Wo ist Vivienne Westwood, wo Karl Lagerfeld?

Die Royals


Witzig fand ich ja, wie sich die Ausstellung verändert hat. 1977 habe war ich schon einmal in diesem Wachsfiguren-Kabinett, damals waren Prinz Charles, Prinzessin Anne und Prinz Edward noch Kinder. Ich muß mal die Fotos suchen gehen.

Hier der "alte" Papst, Madame Tussaud selbst, Shakespear, Einstein, Nelson Mandela, der Dalai Lama und Mahatma Gandhi


Musik-Stars
kuscheln mit Robbie Williams, Freddie Mercury, Kylie Minogue, Michael Jackson, im Duett mit Leona Lewis, Amy Winehouse



The Beatles


Frage: Und wo ist ABBA ???


Politiker

ein neuer Job für mich, Privatsekretärin bei Mr. President
David Cameron vor Downing Street No. 10
Mr. President Sarkozy, Mrs. President B. *g*, Frau Bundeskanzlerin Merkel

Die "Kammer des Grauens", Scream, habe wir ausgelassen. Kinder unter 12 sind nicht erlaubt und Teresa wollte das lieber nicht sehen. Ich kann mich von 1977 erinnern, daß dort Kriegsszenen waren, es war laut, gruselig. Mit den heutigen Effekten ist es sicher noch aufregender und gruseliger.

Es gab natürlich noch viel viel mehr Figuren zu sehen.
Uns hat es bei Madame Tussaud's sehr gut gefallen, die Personen sehen wirklich täuschend echt aus.

Bei uns hat dieser Besuch die Lust geweckt, auch Madame Tussaud's in Berlin zu besuchen, irgendwann.

Nach den Eindrücken war erstmal eine Pause nötig. Felix hat direkt sein Taschengeld in eine London Sweatshirt-Jacke und eine London Kappe investiert.


Danach sind wir dann direkt zum London Eye gefahren. Hier bewahrheitete sich die Behauptung, daß Engländer gerne Schlange stehen. Statt direkt hineinzukommen, mußten wir erst unsere "Tickets", die sich als Voucher (Gutscheine) herausstellten, am Ticket-Schalter in Tickets umtauschen. Die Schlange war endlos. Anschließend durften wir uns in eine schier endlos scheinende Schlange für den Eintritt ins London Eye anstellen. Aber es ging dann doch ganz schnell, das mit der Schlange haben sie echt im Griff, hihi.

Und schon waren wir drin und konnten London von oben sehen.

Das Riesenrad ist 135 m hoch, das größte der Welt.
Man macht eine Umdrehung, die 30 Minuten dauert.




tolle Aussicht






Hier sieht man den Buckingham Palast (Mitte)






Nach der Fahrt haben wir eine Mittagspause eingelegt und sind dann noch einmal zur Oxford Street gefahren. Leider hatten wir nicht mehr viel Zeit, denn wir mußten nachmittags schon unsere Koffer aus dem Hotel holen.
Mit Gepäck fuhren wir mit der Underground Circle Line (zum Glück diesmal ohne Umsteigen) zur Liverpool Station, von wo aus unsere Fahrt in den Norden Englands weiterging.

Davon mehr im nächsten Post.

Mein ganz persönliches Fazit zu London:
Gut, daß ich mal da war,

ABER.....