1. Februar 2011

Lesen

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Ich habe ja schon immer viel und gerne gelesen. In den letzten Jahren aber leider sehr viel weniger. Freizeit kann man eben nur 1x vergeben, entweder beim Nähen oder beim Lesen. Aber in der letzten Zeit habe ich doch die Bücher wiederentdeckt.

Mit Evelynes Geschenk, dem Bequemling, schaffe ich abends vorm Einschlafen doch noch einige Seiten in den Büchern und so wird der Stapel auf meinem Nachttisch langsam leerer.

Anfang des Jahres habe ich dann diese Idee von Caro und Bine entdeckt, "Die lesende Minderheit", ein klasse Blog. Und ich habe mich direkt angemeldet.



Praktischerweise lag sogar noch ein neues Buch bereit, das ich zum Geburtstag bekommen hatte und das genau zur Aufgabe der ersten beiden Monate paßt: "Ein Buch in dessen Titel eine Farbe vorkommt"

So habe ich in den letzten Tagen "Rubinrotes Herz, eisblaue See" gelesen.




Mein Buch hatte noch eine kleine Papiermanschette mit einem Hinweis von Christine Westermann: Wenn nur ein Buch in den Koffer paßt, dann dieses.

Nun, dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen. Die ersten 100 Seiten habe ich einfach nur durchgehalten, es gab kein Auf und kein Ab. Dann wurde das Buch zumindest interessant. Die ständige Bockigkeit von Florine finde ich nur nervig, heutzutage würde man sie vermutlich zum Psychologen schleppen (was sicher auch sinnvoll wäre, wenn die Mutter eines 11jährigen Kindes unerklärlicherweise verschwindet). Daß das Verschwinden der Mutter nicht aufgeklärt ist unbefriedigend. Die Beschreibung und der Charakter der Großmutter allerdings hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: Man kann es lesen, aber einmal reicht.


1 Kommentar:

  1. Gut, dass du das schreibst!!! Das Buch habe ich heute morgen auf dem Küchentisch entdeckt! Mit dem Hinweis meiner Schwiemu: "Ich kann nicht mehr... Vielleicht magst du ja???"
    Dann brauch ich mir die Mühe ja nicht mehr zu machen :-D Mehr Zeit zum Nähen :-D

    Dankeschön und liebe Grüße, Vanessa

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